Ich habe in den letzten Jahren viele Hollywood Kontroversen kommen und gehen sehen. Die meisten verschwinden nach ein paar Tagen wieder. Bei Milly Alcock habe ich aber das Gefühl, dass gerade etwas anderes passiert. Denn manchmal reicht ein Interview, was alles zum Kippen bringt.
Kurz vor dem Start von Supergirl steht plötzlich nicht mehr der Film im Mittelpunkt, sondern ihre Aussagen über Kritiker und Fans. Als ich gelesen habe, wie sie sich über bestimmte Nutzer lustig machte und erklärte, dass man wohl die „richtigen Leute“ verärgert habe, musste ich sofort an Rachel Zegler denken.
Denn was mich daran stört, ist gar nicht die Kritik an anonymen Trollen. Die gibt es leider überall. Aber wenn Schauspieler beginnen, Teile ihres Publikums abzuwerten, wird es heikel. Sehr heikel.
Nicht falsch verstehen, niemand sollte beleidigt oder belästigt werden. Trotzdem wirkt Alcock auf mich zunehmend dünnhäutig. Und genau das überrascht mich. Immerhin müsste Hollywood mittlerweile wissen, wie schnell sich solche Debatten verselbstständigen.
Aber ja, vielleicht täusche ich mich. Vielleicht wird Supergirl ein riesiger Erfolg und in ein paar Monaten spricht kein Mensch mehr darüber.
Ich bleibe skeptisch. Auf jeden Fall kann ich euch den YouTube Kanal Cinema Kratos empfehlen. Dort wurde die gesamte Situation wirklich ausführlich und sehr gelungen zusammengefasst.